In der Regel werden Jugendliche in der Zeit des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsenenleben konfirmiert. In diesem spannenden Lebensabschnitt (Pubertät) will der Konfirmandenunterricht die Jugendlichen begleiten.

Mit ihren Fragen zum Sinn des Lebens, zur persönlichen Zukunft und zum Glauben zwischen Tradition und den Herausforderungen unserer Zeit, nach gutem Umgang miteinander stehen die jungen Menschen im Mittelpunkt. 

Mit Bibel und Gesangbuch, Mitfeiern in (manchmal ganz besonderen) Gottesdiensten, Filmen zu besonderen Themen oder auch Aktionen und Projekttagen, wie in den Heilerziehungs- und Pflegeheimen in Nassau-Scheuern, im Keramik-Museum in Höhr-Grenzhausen, im Kletterpark in Höchstenbach, auf Konfifreizeit in Dreifelden, Teilnahme am Fußball-Konfi-Cup, und vielem anderen mehr, wird versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen und Neues kennen zu lernen. So erlebt die Gruppe miteinander Spaß, Gemeinschaft und Spiritualität.

Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer und andere Menschen in der Gemeinde geben den Konfirmandinnen und Konfirmanden wichtige Impulse für ihr Leben.

Zwar gibt es keinen direkten biblischen Auftrag für die Konfirmation. Sie ist deshalb auch kein Sakrament. Dennoch gehört die Konfirmation seit fast 500 Jahren ganz elementar zum protestantischen Glaubensleben.

Das Wort „Confirmatio“ bedeutet „Befestigung, Bekräftigung“. Man bestätigt als mündige Christin oder als Christ das Versprechen, das die Eltern und Paten bei der Taufe gegeben haben.

Auch für noch nicht getaufte Jugendliche ist die Teilnahme am Konfirmandenunterricht möglich. Die Taufe findet dann im Laufe des Konfirmandenjahres statt.

 

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